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Pilze sammeln
in Deutschland

Stand 10/2026
nur Deutschland

Regeln · Saison · Sicherheit

Pilzesammelnin Deutschland

Pilze sammeln ist in Deutschland für den eigenen Bedarf erlaubt, in kleinen Mengen und außerhalb von Schutzgebieten. Hier steht, was das Bundesrecht vorgibt, was in Ihrem Bundesland gilt, wann welche Art Saison hat und wo Sie Funde prüfen lassen.

Sporenabdruck: Ein Hut liegt einige Stunden auf dunklem Papier. Die Farbe des Sporenpulvers ist ein Merkmal bei der Bestimmung.

§ 39 BNatSchGgeringe Mengen für den eigenen BedarfBArtSchVSteinpilz & Pfifferling: besonders geschützt, Ausnahme EigenbedarfSchutzgebieteeigene Regeln, oft SammelverbotPilzberatungSachverständige der DGfM prüfen FundeNotruf112 · Giftnotruf je Bundesland§ 39 BNatSchGgeringe Mengen für den eigenen BedarfBArtSchVSteinpilz & Pfifferling: besonders geschützt, Ausnahme EigenbedarfSchutzgebieteeigene Regeln, oft SammelverbotPilzberatungSachverständige der DGfM prüfen FundeNotruf112 · Giftnotruf je Bundesland

Was gilt

Drei Sätze, die Sie vor dem ersten Korb kennen sollten

§ 39 Abs. 3 BNatSchG

Erlaubt sind geringe Mengen für den persönlichen Bedarf.

Das Bundesnaturschutzgesetz erlaubt jedem das pflegliche Sammeln von Pilzen in geringen Mengen. Eine feste Kilogrenze nennt das Gesetz nicht.

BArtSchV

Einige beliebte Arten sind besonders geschützt.

Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz, Rotkappe, Brätling und Morcheln stehen unter Schutz und dürfen nur ausnahmsweise in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Schutzgebiete

In Nationalparks und Naturschutzgebieten gelten eigene Regeln.

Dort ist das Sammeln häufig verboten oder auf Zonen beschränkt. Maßgeblich ist die jeweilige Schutzgebietsverordnung.

Lamellen-Kalender

Welche Pilze haben jetzt Saison?

Jede Lamelle ist ein Monat. Wählen Sie Monat und Lebensraum, dann hellen sich im Bogen darunter die Arten auf, die dort typischerweise wachsen. Voreingestellt: Oktober unter Buche und Fichte.

0 Arten

Monat

Oktober
Lebensraum (Mehrfachwahl)

Kein Bestimmungsbuch: Monate und Fotos zeigen nur, wann eine Art typischerweise erscheint. Ob ein Fund essbar ist, klärt eine Pilzberatung.

01Jun–Okt

Steinpilz (Boletus edulis) am Fundort
Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0

Steinpilz

Boletus edulis

geschützt · Ausnahme Eigenbedarf

Verwechslung: Gallenröhrling (bitter)

02Jun–Okt

Pfifferling (Cantharellus cibarius) am Fundort
Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0

Pfifferling

Cantharellus cibarius

geschützt · Ausnahme Eigenbedarf

Verwechslung: Falscher Pfifferling

03Jun–Nov

Maronen-Röhrling (Imleria badia) am Fundort
Foto: Ude · CC BY-SA 3.0

Maronen-Röhrling

Imleria badia

nicht besonders geschützt

Verwechslung: Gallenröhrling (bitter)

04Jun–Okt

Birkenpilz (Leccinum scabrum) am Fundort
Foto: Holger Krisp · CC BY 4.0

Birkenpilz

Leccinum scabrum

geschützt · Ausnahme Eigenbedarf

Verwechslung: Gallenröhrling (bitter)

05Jun–Okt

Rotkappe (Leccinum spp.) am Fundort
Foto: Björn S. · CC BY-SA 2.0

Rotkappe

Leccinum spp.

geschützt · Ausnahme Eigenbedarf

06Jul–Dez

Krause Glucke (Sparassis crispa) am Fundort
Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0

Krause Glucke

Sparassis crispa

nicht besonders geschützt

07Jul–Okt

Parasol (Macrolepiota procera) am Fundort
Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0

Parasol

Macrolepiota procera

nicht besonders geschützt

Verwechslung: Gartenschirmling (giftig)

08Apr–Mai

Speisemorchel (Morchella esculenta) am Fundort
Foto: Achim Lammerts (Syntaxys) · CC BY-SA 4.0

Speisemorchel

Morchella esculenta

geschützt · Ausnahme Eigenbedarf

Verwechslung: Frühjahrslorchel (giftig)

09Sep–Nov

Hallimasch (Armillaria mellea agg.) am Fundort
Foto: Stu's Images · CC BY-SA 3.0

Hallimasch

Armillaria mellea agg.

nicht besonders geschützt

Verwechslung: Sparriger Schüppling

10Jul–Nov

Semmelstoppelpilz (Hydnum repandum) am Fundort
Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0

Semmelstoppelpilz

Hydnum repandum

nicht besonders geschützt

11Jul–Okt

Brätling (Lactifluus volemus) am Fundort
Foto: Ernie · gemeinfrei

Brätling

Lactifluus volemus

geschützt · Ausnahme Eigenbedarf

12Mai–Nov

Schopftintling (Coprinus comatus) am Fundort
Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0

Schopftintling

Coprinus comatus

nicht besonders geschützt

Verwechslung: Spechttintling